Auftakt der THI-Forschungspartnerschaft SAFIR

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Das Projekt SAFIR („Safety for all – Innovative Research Partnership on Global Vehicle and Road Safety Systems“) ist nun offiziell gestartet. 2016 hat die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) vom Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) den Zuschlag fĂŒr die strategische Forschungspartnerschaft SAFIR erhalten. Bei der Auftaktveranstaltung stellte die THI das Netzwerkprojekt mit den derzeit vier technischen Impulsprojekten vor.

Das GPS-gestĂŒtzte Kreiselsystem ADMA von GeneSys wird im Impulsprojekt „Testmethoden mittels Fahrversuchen fĂŒr die Globale Sicherheit“ als Referenz eingesetzt. Es liefert in Echtzeit hochgenaue Messdaten aller BewegungszustĂ€nde des Fahrzeugs. Der ADMA erfĂŒllt alle Anforderungen der internationalen Teststandards.

Netzwerkprojekt SAFIR

SAFIR ist eine strategische Forschungspartnerschaft der THI mit Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen im Bereich der Verkehrssicherheit. Sie wird vom Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) im Programm „Starke Fachhochschulen – Impuls fĂŒr die Region (FH-Impuls“) gefördert.

SAFIR ist im 2016 eröffneten Forschungs- und Testzentrum CARISSMA der THI angesiedelt und umfasst mehr als 20 Partner aus den Segmenten kleine und mittlere Unternehmen, Automobilhersteller und -zulieferer sowie öffentliche Einrichtungen wie die regionale Wirtschaftsfördergesellschaft (IFG) Ingolstadt. Der Forschungsbau CARISSMA bietet die notwendige Infrastruktur, um anspruchsvolle Forschungsprogramme wie das komplexe SAFIR-Projekt zu ermöglichen.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung in Ingolstadt wurde das Netzwerkprojekt nun mit seinen Einzelprojekten vorgestellt. Der Themenkomplex Fahrzeugsicherheit wird in einzelnen Forschungsprojekten, die den folgenden vier Forschungsclustern zugeordnet sind, bearbeitet: „Simulationsbasierte Testsysteme fĂŒr die Pre-Crash-Phase“, „Testmethoden fĂŒr die Globale Sicherheit“ „Globales Sicherheitssystem“ sowie „Sichere ElektromobilitĂ€t“. Das GPS-gestĂŒtzte Kreiselsystem ADMA wird als Referenz im Impulsprojekt „Testmethoden mittels Fahrversuchen fĂŒr die Globale Sicherheit“ des Clusters „Testmethoden fĂŒr die Globale Sicherheit“ eingesetzt.

ADMA-Verwendung im Cluster

Der Fokus im Cluster „Testmethoden fĂŒr Globale Sicherheit“ liegt auf Testmethoden mit realen Fahrversuchen. Diese sind fĂŒr das Testen von Fahrzeugsicherheitssystemen trotz zunehmender Virtualisierung unumgĂ€nglich.

Ziel dieses Einzelprojektes ist es, eine automatisierte und sichere TestdurchfĂŒhrung zu entwickeln, damit Fahrversuche stets prĂ€zise und reproduzierbar durchgefĂŒhrt werden können. Die Wiederholbarkeit der Fahrversuche unter immer gleichen Bedingungen ist ein wesentlicher Bestandteil um Sicherheitssysteme fĂŒr Fahrzeuge abzusichern. Die Herausforderung dabei ist es, Testszenarien zu identifizieren, durchzufĂŒhren und zu bewerten, wofĂŒr hochgenaue Referenzdaten notwendig sind. Das hochprĂ€zise Kreiselsystem von GeneSys Elektronik GmbH wird zur Echtzeitberechnung eingesetzt, gemeinsam mit dem Fahrroboter von StĂ€hle GmbH und einer realitĂ€tsnahen Attrappe fĂŒr ungeschĂŒtzte Verkehrsteilnehmer, dem 2D Mover von Messring. An der Methodik zur Identifikation, Analyse und Interpretation von relevanten Verkehrsszenarien ist auch die Firma AUDI AG als vierter Industriepartner im Impulsprojekt „Testmethoden mittels Fahrversuchen fĂŒr die Globale Sicherheit“ beteiligt.

GPS-gestĂŒtztes Kreiselsystem ADMA

Der Automotive Dynamic Motion Analyzer, kurz ADMA, von GeneSys wurde speziell fĂŒr Fahrdynamik- und Fahrerassistenzmessungen im Automobilbereich entwickelt. Damit lassen sich alle BewegungszustĂ€nde wie Beschleunigung, Geschwindigkeit, Position, Dreh-geschwindigkeit, Lage- und Schwimmwinkel des Fahrzeugs mit hoher PrĂ€zision unter Bewegung erfassen. Die GerĂ€tegeneration ADMA 3.0 ist mit vielen neuen Funktionen ausgestattet: eine Ausgaberate von 1000 Hz, eine Datenlatenz von weniger als 1 Millisekunde sowie mehrere CAN-Bus- und Ethernet-Schnittstellen. Die neue DELTA-Funktion ermöglicht eine zentimetergenaue Messung des Abstandes, der Relativgeschwindigkeit oder des Relativwinkels zwischen mehreren Fahrzeugen, und das in Echtzeit nur mittels WLANVerbindung zweier ADMAs. Eine zusĂ€tzliche Hardware ist nicht erforderlich. Die Berechnung erfolgt direkt im ADMA. Dadurch wird der Aufbau fĂŒr alle Arten von Tests von Abstandssensoren (z. B. RADAR oder LIDAR) und Fahrerassistenzsystemen (z. B. ACC, FCW und AEB) einfacher und zuverlĂ€ssiger. Die DELTA-Funktion ist fĂŒr alle ADMA Modelle verfĂŒgbar, auch fĂŒr den Geschwindigkeits- und Bremswegsensor ADMA-Speed. Allgemeine Einstellungen werden nun schnell und einfach ĂŒber den integrierten Webbrowser konfiguriert. Der ADMA 3.0 erfĂŒllt alle Anforderungen internationaler Teststandards.

Die GeneSys Elektronik GmbH ist ein international operierendes Unternehmen mit drei GeschĂ€ftsbereichen und befasst sich mit der Entwicklung und Herstellung kundenspezifischer Messtechnik. Schwerpunkte sind die Inertialmesstechnik und die Optoelektronik. Regionale Unternehmen setzen zur QualitĂ€tsĂŒberwachung ihrer Tiefziehteile fĂŒr die Automobilindustrie auf die Videoinspektionssysteme der GeneSys-Tochter Omni Control. Die Tunnelbohrmaschinen werden mit der Messtechnik der Firma GeneSys auf Kurs gehalten; rund um die Uhr, weltweit.

Zentimetergenaue Messung des Abstandes oder Relativwinkel zwischen mehreren Fahrzeugen, z. B. AEB Tests, mit der neuen DELTA-Funktion des GPS-gestĂŒtzten / Kreiselsystems ADMA
Messtechnik fĂŒr Testmethoden zur Globalen Sicherheit

Zur Veröffentlichung freigegeben. Rufen Sie uns fĂŒr weitere Informationen einfach an.

Bei Abdruck bitten wir um die Zusendung eines Belegexemplars an:

GeneSys Elektronik GmbH
Dr. Bertold Huber
In der Spöck 10
77656 Offenburg, Germany
Phone: +49 (0) 781 969279 34
Email:
Fax: +49 (0) 781 969279 11

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